Zum Glück klettert das Thermometer inzwischen schon auf 15°C. Das fühlt sich doch gleich viel besser an als das Grau in Grau der letzten Wochen. Sobald die erste wärmende März-Sonne erscheint, packt mich der Gartenvirus endgültig und ich beginne, den Aussaat-Plan für unseren Schrebergarten und den Balkon zu schreiben. Damit ich im richtigen Moment die richtigen Samen finde, habe ich sie in Bündeln nach den Monaten geordnet, in denen sie ausgesät werden müssen. Bei Samen wie Spinat, die zwei Mal im Jahr in die Erde können, packe ich die Tüte zum jeweils früheren Monat. Sobald der dann vorbei ist, verschiebe ich die entsprechenden Samen in das Päckchen der zweiten Saat-Periode. Da viele Samen ab April vorgezogen werden können, ist dieser Stapel auch der Größte.

Nach Pflanzzeit geordnete SamentütenIn der aktuellen Landlust ist übrigens auch gerade ein Artikel zum Aufbewahren und Ordnen von Samentüten erschienen. Die Redakteurin beschreibt darin, wie man aus einfachen Post it-Haftzetteln Samentüten bastelt. So kann man selbst gewonnene Samen ganz einfach aufbewahren und beschriften. Mein Selbstversuch zeigt: Das funktioniert, ist aber etwas fummelig. War ungeduldige Hände hat, bastelt sich lieber Tütchen aus Papier und Tesafilm. Für die Experimentierfreudigen unter euch, hier die Anleitung:

  1. Notizzettel (ca. 7,5 x 7,5 cm) mit dem Klebestreifen nach oben zeigend hinlegen.
  2. Diagonal falten, sodass der Klebestreifen sich an der linken Seite befindet.
  3. Rechte untere Ecke an die Mitte der linken Dreiecksseite falten.
  4. Linke untere Ecke an die rechte Dreiecksseite falten.
  5. Die obere Spitze vorsichtig von der darunterliegenden lösen und nach unten falten.
  6. Das vordere zusammenhaftende „Fach“ ebenfalls lösen und die Spitze einschieben. Zum Verschließen des Tütchens die verbliebene Spitze nach unten falten.

Quelle: Landlust, Ilse Jung

Und hier der Beweis: Man kann das wirklich nachbasteln:

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