Es gibt für mich nichts Schöneres, als mit einem Stapel neuer Wohnzeitschriften auf dem Sofa zu sitzen, auf dem Tisch vor mir eine Kanne Darjeeling und ein Schälchen ungesunder Süßkram Apfelschnitze und Zeit, zum ungestörten Ideen-Sammeln. Als 2-fache Mama mit Job(s) kommt das naturgemäß  ziemlich selten vor, und wenn, dann freue ich mich ganz besonders über die Zeit mit DIY-Ideen oder toll renovierten Landhäusern aus skandinavischen Ländern, die ich mir im Leben nicht leisten kann. Egal – träumen muss man auch können.

Was ich allerdings wirklich gerne tue, ist basteln und so bin ich immer froh über Inspirationsquellen aus Zeitschriften, die ich mir dann an einem verregneten Herbsttag zur Vorlage nehmen kann. Die Frage war allerdings: Wie finde ich an diesem fernen Schlecht-Wetter-Tag im Herbst genau die Bastelidee, an die ich mich dunkel erinnere. Am besten funktioniert das immer noch durch eine ordentlich „verschlagwortete“ Suche am Rechner. So wie in meiner Lieblings-Online-Inspirationsquelle Pinterest, in der ich selbst ja auch die eine oder andere Ordnungsidee gesammelt habe.

Wie kommen die Ideen aus Bastel- und Wohnzeitschriften in den PC?

Da ich nun mal auch Zeitschriften aus Papier abonniert habe, die es leider noch nicht als ordentliche Online-Version oder App gibt (Warum eigentlich nicht, liebe Living at home-Redaktion?), möchte ich also auch Ideen daraus für später speichern und organisieren. Wie genau ich das tue, erkläre ich in meinem neuesten Video.

Und hier noch die Zusammenfassung: Ich sammle zunächst alle Zeitschriften nach dem Lesen in einem Korb im Wohnzimmer. Ist der Korb voll, nehme ich mir die Zeit, jede einzelne Zeitschrift durchzublättern und die Seiten rauszureißen, auf denen mich etwas für später interessiert. Diese Seiten sammele ich wiederum in einer Mappe. Circa zwei Mal im Jahr lege ich dann an einem hellen Sonnentag die Seiten auf unseren Esstisch, rücke diesen in die Nähe des Fensters und fotografiere jede Seite mit dem iPhone. Dann lade ich alle Bilder auf den Rechner und verkleinere jedes Bild und benenne es sinnvoll nach dem um, was auf dem Foto zu sehen ist. Beispiele von meinem Rechner siehst du hier – klick auf die einzelnen Bilder, um sie zu vergrößern:

Dann lege ich die einzelnen Ideen-Bilder in entsprechende Ordner ab, z.B. einer für Frühlingsdeko, einer für Bastelideen im Herbst, etc.

Ich gebe zu: Das Verfahren ist vielleicht ein bisschen aufwendig. Aber mir gibt es das Gefühl, keine wichtige Idee mehr zu verlieren und im Zweifel alles mit der Suchfunktion meines Rechners wiederzufinden. Das ist doch fein.

Wie ist das bei dir? Liest du auch gerne Wohnzeitschriften und wie gehst du damit um, wenn der Platz im Zeitschriftenkorb eng wird? Ich freue mich auf deine Kommentare.

Dieser Artikel ist Teil der Serie Eine Frage der Ordnung in der die Ordnungsbloggerin Sabine und ich abwechselnd Videos veröffentlichen, in denen wir wichtige Fragen der Ordnung beantworten. Beim nächsten Mal geht es bei Sabine darum, was man sich in Hotels zum Thema Ordnung abschauen kann. Und das ist, wie sie zu berichten weiß, Einiges. Bleib gespannt und abonniere am besten unsere Youtube-Kanäle, um keinen Beitrag zu verpassen!

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Mit ordentlichen Grüßen aus Nürnberg

Julia

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