Nach einer längeren Pause in meiner Serie 8 clevere Ideen für mehr Ordnung am PC komme ich heute endlich zum vorletzten Teil: Digitale Notizbücher. Endlich deshalb, weil ich digitale Notizbücher (im Speziellen Evernote und OnNote) beinahe täglich selbst nutze und zu schätzen gelernt habe. Deshalb ist es mir ein besonderes Anliegen, dir die Vorzüge (und auch Nachteile) dieser digitalen „Zettelkästen“ nahezubringen. Aber nun von vorne.

Was sind digitale Notizbücher?

Digitale Notizbücher sind im Prinzip nichts anderes als eine Sammlung von Texten, Bildern und Links, die digital auf deinem Rechner gespeichert sind. Geordnet nach Themen (z.B. Privat, Job, Hobby) und unterteilt durch diverse Unterseiten, so dass man verschiedene Themen gut sortieren kann.

In der Regel muss man sich bei der Nutzung entscheiden, ob man die Daten des Notizbuchs zuhause auf dem eigenen Rechner speichert oder in einer Cloud (z.B. von Microsoft oder iCloud), um auch mobil mit dem Smartphone oder Tablet darauf zugreifen zu können.

Es gibt viele Anbieter von digitalen Notizbüchern – sowohl kostenpflichtige, als auch gratis-Versionen. Ich persönlich habe Erfahrung mit dem kostenlosen System EverNote und der Bezahl-software OneNote, die Teil des Microsoft Office-Pakets ist.

In meiner Artikelserie zu OneNote, die ich bei Ordnungskollegin Meike im Blog veröffentlicht habe, findest du eine Schritt für Schritt-Anleitung zur Nutzung von OneNote. Wenn du es genau wissen willst, kannst du hier in Ruhe nachlesen, wie OneNote funktioniert: Anleitung für OneNote. In EverNote habe ich alle meine Kochrezepte organisiert und greife in der Küche per iPad darauf zu. Wie das funktioniert, liest du hier: Rezepte in EverNote verwalten.

Beispiele aus EverNote: So habe ich meine Kochrezepte organisiert

Vorteile von digitalen Notizbüchern

Wenn du wie ich nicht nur einen Arbeitsplatz hast, sondern gerne auch mal unterwegs eine Idee notierst oder du von verschiedenen Rechnern aus auf Ideen zugreifen möchtest, dann sind digitale Notizbücher ideal. Diesen Blogpost schreibe ich zum Beispiel gerade in der Browserversion von OneNote. Wenn ich später in der U-Bahn sitze und ein paar Minuten Zeit habe, kann ich per App noch mal auf den Text zugreifen und einfach Korrekturlesen.

Gerade die Form der Cloud-Speicherung ist für mich persönlich ein echter Mehrwert. Natürlich mit Bedacht eingesetzt und nicht für brisante Firmengeheimnisse gedacht, aber die Organisation eines Umzugs (Einkaufslisten, To Dos etc.) oder Infos zu einem privaten Projekt oder die Themenplanung für Blogger etc. lassen sich perfekt in OneNote organisieren.

Kurz zusammengefasst die Vorteile digitaler Notizbücher

  • Speichern von Text, Bild, Video und Tonaufnahmen möglich
  • Übersichtliche Strukturierung
  • Informationen sind überall verfügbar
  • Tolle Suchfunktion
  • Einzelne Inhalte lassen sich gezielt (pro Seite oder ganzes Notizbuch) mit anderen teilen sowie exportieren als Word-Datei oder PDF.

Einige Einblicke in das digitale Notizbuch von Microsoft OneNote

Für was kann man ein digitales Notizbuch nutzen?

Wenn dir jetzt noch die Vorstellung fehlt, wofür du solche Notizbücher nutzen könntest, hier ein paar Beispiele:

  • Organisation Ehrenamt
  • To Dos / Aufgabenlisten
  • Zuständigkeiten
  • Tagebuch für dich und deine Kinder
  • Einkaufslisten für größere Projekte z.B. Umzug
  • Themen-Sammlung für Blogposts
  • Ideen für Restaurant-Besuche und Ausflüge (Outdoor/Indoor)

Wenn du jetzt Lust hast, selbst loszulegen, findest du hier die Download-Links für das kostenlose Notizbuch Evernote sowie für OneNote von Microsoft.

Dieser Artikel erscheint in der Reihe 8 clevere Ideen für mehr Ordnung am PC. Im letzten Beitrag der Serie wird es um das das Speichern von Daten in der Cloud gehen. Es würde mich freuen, wenn du dann wieder mit dabei bist!

Und nun du: Benutzt du selbst digitale Notizbücher oder bleibst du lieber bei der Papierversion? Und egal, für was du dich entschieden hast: Was sind die Gründe dafür?

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