Sich gestresst fühlen gehört fast schon zum Standard, habe ich manchmal das Gefühl. Ich schließe mich da selbst nicht aus. Mein Ziel als Unternehmerin und Mutter ist es, meine Zeit so zu verteilen, dass ich mit dem Ergebnis zufrieden bin und meine Familie glücklich ist. Sicherlich ein Ideal. Aber besser, man setzt sich hehre Ziele anstatt unzufrieden zu sein, oder? Hier kommen sieben schnelle Zeitspar-Tipps, die mir persönlich helfen, mich und meine Arbeit gut zu strukturieren. Vielleicht sind sie auch für euch hilfreich! Ich bin gespannt, was ihr sagt. Wenn ihr noch mehr Tipps habt, mit denen man im Alltag Zeit sparen kann, dann postet sie gerne auf Facebook, Instagram, Pinterest und Co mit dem Hashtag #gutorganisiert. Ich sammle dann bei Gelegenheit alle Ideen ein und fasse sie hier im Blog zusammen.

  1. Melde dich von allen überflüssigen Newslettern ab. Jeden Morgen landet eine Flut neuer Mails in meinem Postfach. Die meisten davon habe ich mir selbst irgendwann eingebrockt. Teils, weil ich den Anmelde-Rabatt eines Shops haben wollte, teils aus Interesse am Thema. Überlegt ab und zu, welche Newsletter ihr wirklich regelmäßig lest und welche euch auf die Nerven gehen. Und dann einfach abbestellen. Zur Not holt ihr sie euch einfach wieder.
  2. Synchronisiere deinen Kalender und Kontakte mit deinem Handy, ergo Smartphone. Typische Szene: Ich stehe im Supermarkt/am Spielplatz/auf der Straße, treffe eine befreundete Mutter, will mit ihr ein Play-/Tee-/Kuchen-Date ausmachen und sie sagt: Ich muss dir später noch mal Bescheid sagen, ich hab meinen Kalender nicht dabei. Die Konsequenz: Einer vergisst die Sache, die Verabredung findet nicht statt. Doof, oder? Dabei ist es ganz einfach, den Kalender am Rechner (z.B. Outlook, Thunderbird, Googlemail) mit dem Smartphone zu synchronisieren. Wenn ihr das einmal ausprobiert habt, werdet ihr es nicht mehr missen wollen. Ist auch hilfreich, wenn man Adressen direkt im Termin speichert, so muss man sich vorher bei neuen Treffpunkten/Arztpraxen etc. nicht noch einen Extra-Zettel schreiben. Ich führe übrigens zusätzlich einen Papierkalender für wichtige Termine und Geburtstage, aber die Basis dafür ist und bleibt Outlook.
  3. Notiere alle Kontaktdaten und Geburtstage in einem Adressbuch. Idealerweise digital, z.B. im E-Mailprogramm (z.B. Outlook, oder kostenlos Thunderbird). Wenn du dir einmal die Mühe machst, alle Infos (Name, E-Mail, Postadresse, Geburtstag) hier zu speichern, wirst du nie wieder nach einer Adresse suchen oder einen Geburtstag vergessen. Vorausgesetzt natürlich, dein Smartphone ist mit den Kontakten synchronisiert und erinnert dich daran. 🙂
  4. Nutzt Onlinebanking. Es ist so viel einfacher, Überweisungen und Daueraufträge online zu tätigen, als dafür zur Bank zu müssen. Auch die Übersicht über Abbuchungen und den Kontostand zu behalten, ist online super leicht. Wer Angst vor Datenklau etc. hat, kann etwas teurere, aber dafür noch sicherere Systeme mit Kartenlesegerät (HBCI-Verfahren) nutzen, bei der ihr eine Art EC-Karte eingebt anstatt Pins über die Tastatur einzugeben. Eine Alternative zu klassischen Tan-Pin-Verfahren sind Apps fürs Smartphone, die QR-Codes und zusätzliche Sicherheitspins nutzen. Ich persönlich liebe es, meine Bankgeschäfte damit schnell und effektiv zu erledigen. Zum Thema Sicherheit könnt ihr, falls ihr Zweifel habt, im Netz bestimmt kundige IT-Fachleute befragen.
  5. Nimm einen Reißverschluss-Gefrierbeutel in deiner Handtasche mit und sammle darin alle Kassenzettel. Etwa alle zwei, drei Wochen kannst du durchsortieren, welche du noch aufheben musst (Garantien/Absetzbarkeit Steuer) und sie sofort am entsprechenden Platz in deiner Ablage ablegen. Damit verlierst du nie wieder einen wichtigen Beleg.
  6. Tägliche Aufgabenplanung: Überlege dir am Abend, welche Aufgaben du am kommenden Tag realistischer Weise schaffen kannst und willst. Schreibe sie auf und starte den Tag mit ihnen. Mir persönlich fällt es viel leichter, meine Arbeit zu schaffen, wenn ich morgens schon so eine Liste vorfinde. Dann muss ich mir nicht mehr Gedanken darüber machen, was überhaupt ansteht, sondern kann sofort starten. Und was auf der Liste steht, wird einfach gemacht. Gerade wenn es sich um Unangenehmes handelt. Danach fühle ich mich großartig.
  7. Führe ein 10-Minuten-Aufräumen ein. Das hilft sehr dabei, um die Wohnung bis zum Großreinemachen einmal die Woche in Schuss zu halten. Jeden Morgen, nachdem die Kinder aus dem Haus sind und jeden Abend, bevor sie ins Bett gehen, ist z.B. eine gute Zeit. Gehe dafür von Raum zu Raum und räume Herumliegendes wieder dorthin auf, wo es hingehört. Beim Aufräumen der Kinderzimmer sollten die Kinder natürlich idealerweise mitmachen. Wenn du dich daran gewöhnt ist, jeden Tag zur gleichen Zeit aufzuräumen, wirst du gar nicht mehr darüber nachdenken. Das Ergebnis: Eine aufgeräumte Wohnung, in der du dich sofort wohlfühlen kannst.

Und jetzt ihr: Habt ihr Tipps & Tricks, die euch den Alltag erleichtern und mit denen ihr Zeit spart? Dann postet sie mit #gutorganisiert oder kommentiert diesen Artikel. Ich bin gespannt!

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