Dieses Wochenende versprach, sehr aufregend zu werden, denn meine Herzensfreundin heiratet. Leider meint es der Wettergott nicht allzu gut mit uns und so liegt die Region um den Spitzingsee (Nähe Schliersee am Rand der Alpen) in dicke Regenwolken gehüllt und die Prognosen für den Festtag morgen sind leider nicht die besten. Wir hoffen jetzt einfach mal auf ein paar Regenpausen.

Meine #12von12 mit einem Tag Verspätung aus unserer Ferienwohnung am Schliersee, da das Internet gestern Abend nicht so wollte, wie ich. Mehr 12von12 gibt es bei Draußen nur Kännchen.

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Total genial: Nicht nur dass meine Schwägerin als Aushilfe den Teeladen meines Mannes schmeißt, während wir im Kurzurlaub sind – sie leiht uns auch noch ihren Opel-Bus, mit dem das Packen für die Ferienwohnung ruckzuck erledigt war. Klasse. Zum Glück schlafen die Kinder eine Weile (das Bübchen wenigstens 50 Minuten, immerhin) und ich schwelge in meinen Ideen für das neue Haus. Überraschung: Wir ziehen im Juli in einen tollen Garten mit Haus (über 700 qm Grün erwarten uns) und ich freue mich wie Bolle auf’s Einrichten und Schönmachen.

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Auf der Autobahn überholen wir einen Schwerlasttransporter, der die Einzelteile eines Windrads transportiert. Wahnsinnig beeindruckend, finden wir. Diese riesigen Flügel und dass man sie überhaupt über die Straße transportieren kann. Wow! Leider verschlafen beide Jungs die Aktion. In der Ferienwohnung angekommen regnet es Katzen und Hunde. Die Kinder kriegen Lagerkoller und wir machen erstmal eine Runde mit Regenklamotten durch das Dorf.

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Zufällig wohnen wir direkt gegenüber der bayerischen Whisky-Brennerei Slyrs. Ein Paradies für meinen Mann, den Whisky-Trinker. Im Moment wohl sehr im Kommen und laut Teemann „eine der wenigen deutschen Whiskey-Brennereien, die ihren Job richtig gut macht“. Wir werden dort auf jeden Fall noch mal auf eine Whisky-Probe und einen Rundgang vorbeischauen.

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Beim Rundgang durch den Ort entdecken wir noch diese skurile Heilpraktiker-Praxis für Blutegeltherapie. Das es sowas noch gibt, hätte ich auch nicht gedacht. Gleich daneben ein süßes Gärtchen mit Staketenzäunen, die mir sehr gut gefallen. Das Rostherz ist nicht so mein Ding, aber ansonsten hole ich mir jetzt überall Inspiration für unseren zukünftigen Garten.

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Abendessenszeit und die Kinder drehen immer noch am Rad. So ein Platzregentag ist einfach nichts für Kleinkindenergie. Wenn die beiden nicht ein paar Stunden am Tag draußen waren, ist es einfach schwierig. Papa bleiben zum Glück noch ein paar Minuten, um in sein neues Buch, die Panama-Papers reinzulesen, während Bubis Schweinchen auf seinem Schoß Petterson und Findus schauen darf. Papas Fazit zum Buch: „Erstaunlich, erschütternd, leider Realität.“

11-und-12

Bubi klingelt die Nachtruhe mit Petterson ein und kuschelt noch ne Runde mit Papa. Das Bübchen schlummert schon selig, wie gewohnt ab 19:30 Uhr. Was für ein Segen.

Das waren unsere #12von12 im Mai. Und was hast du heute so erlebt?

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